Auf der Suche nach den besten Ideen für digitale Bildung: Digital-Gipfel 2017

Am 12. Juni 2017 findet in Mannheim im Rahmen des Digital-Gipfels der DIV EdTec Startup Dialog statt. In den Räumlichkeiten der Popakademie Baden-Württemberg lädt die Veranstaltung Nachwuchsgruppen aus der Wissenschaft, Startup-Gründer und Jung-Unternehmen ein, ihre innovativen Vorhaben, Konzepte und Lösungen für und über digitale Bildung vorzustellen. Im Fokus stehen dabei im Besonderen Beiträge zur schulischen, hochschulischen und beruflichen Bildung in vernetzten Regionen.

Bewerbungen um die Teilnahme am EdTec Startup Dialog, bei dem ebenso mit Expertinnen und Experten aus Digital- und Bildungswirtschaft, Wissenschaft, Politik und Verbänden diskutiert wird, können bis zum 31. Mai 2017 eingereicht werden. Dabei wird in einem Auswahlprozess die „besten Ideen für intelligente Bildungsnetze in Deutschland“ gefunden werden.

Weitere Informationen zu der Veranstaltung gibt es hier.
Das Bewerbungsformular ist hier zu finden und via Email an Prof. Dr. habil. Christoph Igel (christoph.igel@dfki.de) zu senden.

Einladung zum Lunch Lehre am 14. Juni 2017

In knapp 4 Wochen, am 14. Juni, startet wieder unser Lunch Lehre. Diesmal begrüßen wir Dr.-Ing. Martin Wolf von der Fachhochschule Aachen. Als Professor im Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik befasst er sich mit dem Lehrgebiet „Management von Informationstechnologie“. Er ist zudem Leiter des Labor für IT Organisation und Management in Aachen und Köln und stellvertretender Vorstandsvorsitzender des itSMF Deutschland e.V. vom Lehrstuhl für Experimentalphysik und dem II. Physikalischem Institut. Wolf wird mit uns über „Digitales Lernen – spielend einfach“ sprechen und aufzeigen, welche Konsequenzen daraus für die Digitalisierung der Lehre folgen.

Wenn Sie also Interesse haben, sich mit Kollegen und Kolleginnen über die neuesten Lehr- und Lernformen sowie didaktischen Konzepte auszutauschen aber nicht die Zeit dafür finden, dann kommen sie zu unserem Lunch Lehre am Mittwoch, den 14.06.2017 von 12.00 – 14.00 Uhr im SuperC RWTH Aachen (6. Etage Ford Saal, Templergraben 57, 52062 Aachen).

Wir freuen uns auf zahlreichen Besuch und einen spannenden Beitrag.

Hier geht es zur Anmeldung.
Der Besuch unserer Veranstaltung ist kostenfrei.

TV-Hochschulmagazin des Bayrischen Rundfunks widmet sich dem Thema Digitalisierung an den Hochschulen

In der neuen Staffel des Campus Magazins, einem TV-Hochschulmagazin des bayrischen Rundfunks, wird der Frage „Wie digital wird die Hochschule?“ nachgegangen. Die neue Staffel öffnet mit einem neuen Beitrag, der sich um die beiden humanoiden Roboter Pepper und Nao dreht, die nun als Assistenten von Prof. Dr. Jürgen Handke an der Universität Marburg tätig sind. Andere Themen der Reihe sind Sicherheit von virtuellen Studierenden-Daten, Dating und Augmented Reality Apps. Die Beiträge werden mittwochsabends auf ARD alpha ausgestrahlt und sind auf dem YouTube Channel des Magazins zu sehen.

 

Weitere Informationen und Quelle: br.de

Neue Ausschreibung der Fellowships für Innovationen in der Hochschullehre

Im Rahmen des Programms Fellowships für Innovationen in der Hochschullehre schreiben das Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen und der Stifterverband 2017 bis zu 40 Fellowships für Innovationen in der digitalen Hochschullehre aus. Die Fellowships stellen eine individuelle, personengebundene Förderung für Lehrende, die an Hochschulen in staatlicher Trägerschaft oder an staatlich refinanzierten Hochschulen in NRW tätig sind, dar. Ziel des Programms ist es Anreize für die Entwicklung und Erprobung von digital gestützten Lehr- und Prüfungsformaten (so wie e-Prüfungen, Flipped Classroom oder Gamification) zu schaffen. Im Vordergrund steht auch der Austausch über (digitale) Hochschullehre und die Verbreitung der entwickelten Lehrinnovationen durch gezielte Vernetzung der Fellows.

Programmbestandteile sind neben einem zweitätigen Fellow-treffen pro Semester auch eine öffentliche Lehr-/Lern-Konferenz pro Jahr, bei der die Lehrinnovationen vorgestellt werden und somit Impulse für den Transfer erfolgreicher Lehrinnovationen gegeben sowie der Diskurs über digitale Hochschullehre befördert wird.

Ein Fellowship wird mit bis zu 50.000 Euro gefördert und ist zweckgebunden für die Anschubfinanzierung der geplanten Lehrinnovation. Der Förderzeitraum beträgt dabei maximal ein Jahr. Bewerben können sich Lehrende aller Disziplinen bis zum 14. Juli 2017.

Die RWTH Aachen war im Fellow-Jahrgang sehr erfolgreich mit 14 geförderten Fellowships, darunter auch das Projekt „Augmented Reality in der exzellenten Lehre“ (ARieL) vom Zentrum für Lern- und Wissensmanagement der RWTH Aachen.

Die detaillierte Ausschreibung ist hier als PDF verfügbar.
Außerdem stellt der Stiftverband ein Deckblatt mit Informationen für die Bewerbung als PDF zur Verfügung.

 

ExAcT Lunch Lehre: Physik-Experimente mit dem Smartphone – real eingesetzt, einfach umgesetzt

Heutzutage besitzen 95% der über 12-Jährigen ein Smartphone. Diese Zahlen kann man nicht nur, sondern sollte man sich auch in der Lehre zu Nutzen machen. Das haben gestern Professor Dr. Christoph Stampfer und Dr. Sebastian Kuhlen vom Lehrstuhl für Experimentalphysik und dem II. Physikalischen Institut gezeigt. Vorgestellt wurde die durch den Exploratory Teaching Space geförderte und von den beiden und weiteren Mitarbeitern des Instituts entwickelte App „Phyphox“. Mit Phyphox ist es möglich, so Professor Stampfer, Physik-Experimente mit nach Hause zunehmen, selbstständig durchzuführen und weiterentwickeln zu können. Das haben die beiden in ihrem beeindruckenden Vortrag durch live Demos und Echtzeitmessungen unter Beweis gestellt. Die im Handy eingebauten Sensoren, wie das Mikrofon, das als akustische Stoppuhr eingesetzt werden kann, macht es für die Studierenden möglich die unterschiedlichsten Experimente zuhause durchzuführen. Das Smartphone ist also nicht nur ein Kommunikationshilfmittel, sondern bietet eine gute Möglichkeit für Studierende, aber auch für Schüler, selbstständig Experimente durchzuführen und aber vor allem Experimentier-Erfahrung zu sammeln. Alles was dafür benötigt wird sind eigene Ideen für die Umsetzung. So war das Publikum doch leicht erstaunt, als Professor Stampfer und Herr Kuhlen in einem live Experiment das Smartphone in eine Salatschleuder legten, um die Zentrifugalbeschleunigung zu messen. Dadurch wurde deutlich, dass für die Visualisierung solcher einfachen Experimente Werkzeuge eingesetzt werden können, die jedermann zuhause hat. Um den Ideenreichtum der Studierenden bei der Umsetzung solcher Experimente weiter zu verdeutlichen, zeigten die Referenten von Studierenden eingereichte Videos, in denen Smartphones in drehende Fahrradreifen, Spielplatzkarussels oder auf dem Plattenspieler zusehen waren. Das Besondere dabei ist die Umsetzung der App, denn sämtliche Messdaten werden direkt in der App ausgewertet und können in Echtzeit am PC, Tablet oder einem anderen Smartphone präsentiert und mitverfolgt werden.

Phyphox ist also nicht nur eine Spielerei für zuhause, sondern bietet eine gute Lehrerfahrung, besonders dadurch, dass Studierende ihre eigenen Ideen des Gelernten real umsetzen können und Physik somit greifbar gemacht werden kann. „Phyphox“ ist mittlerweile die erfolgreichste App der RWTH mit Downloadzahlen von über 75.000. Dabei stehen die Entwickler gerade erst am Anfang, denn viele der in Smartphones eingebauten Sensoren wie etwa die Kamera wurden noch gar nicht adressiert. Es steckt also noch viel Potenzial in Phyphox.

Die App ist kostenlos und für Android und iOS verfügbar.

Im Anschluss an die Präsentation wurden in gewohnter Atmosphäre Nachfragen beantwortet und den Teilnehmern des ExAcT Qualifizierungsprogramms Zertifikate durch den Prorektor für Lehre, Herrn Professor Dr. Aloys Krieg, feierlich überreicht und zum Austausch beim gemeinsamen Lunch geladen.

Der nächste Lunch Lehre findet am 14. Juni von 12.00 – 14.00 Uhr im SuperC (Ford Saal) statt. Weitere Informationen zum nächsten Referenden folgen in Kürze.

Neuer Exploratory Teaching Space Projektaufruf

Im Rahmen des Zukunftskonzepts für die Lehre wurde 2009 der Exploratory Teaching Space (ETS) eingerichtet, bei dem jährlich Projekte durch ein Auswahlgremium bis zu zwölf Monate gefördert werden. Das dabei verfolgte Ziel ist eine Plattform für kreative Ideengenerierung im Bereich der Lehre zu schaffen und hat sich somit zum wichtigsten Förderinstrument für Lehr- und Lernkonzepte an der RWTH entwickelt.  Insgesamt wurden bisher mehr als 70 Projekte erfolgreich umgesetzt.

Im mittlerweile 8. Aufruf zur Abgabe von Projektvorschlägen werden innovative, kreative Konzepte gesucht, die dabei helfen sollen Studierende in ihrem autonomen Lernprozess zu unterstützen und somit möglichst Vielen zugänglich gemacht werden.

Die Projekte werden vollständig von der RWTH gefördert, das bedeutet aber nicht, dass Ideen, die bereits an anderen Universitäten erfolgreich umgesetzt wurden und für die RWTH neu sind, nicht unterstützt werden können, sondern ebenso gerne gefördert werden.

Bei der Projektauswahl werden folgende Auswahlkriterien bewertet:

  • Neuheit des Lehr-/Lernkonzepts für die RWTH inklusive Darstellung der Erfahrungen an anderen Standorten
  • Förderung eigenständigen studentischen Lernens
  • Erzeugung von Synergien mit anderen Fachbereichen bzw. Fakultäten
  • Ausgedehnte Zielgruppe
  • Nach Anschubfinanzierung selbsttragendes Konzept

Die Fördersumme pro Projekt beträgt 30.000€. „Projekte mit einem höheren Finanzbedarf müssen diesen im Antrag plausibel begründen. Nicht möglich ist die Finanzierung von Projekten, die bereits durch andere nationale oder internationale Programme gefördert werden“.

Projektstart: voraussichtlich 1. Oktober 2017
Laufzeit: 6-12 Monate

Einreichungsfrist: 09. Mai 2017

Alle weiteren Informationen sind im kompletten ETS-Projektaufruf als pdf einsehbar.

Bei weiteren Fragen steht Frau Vera Eckers als Ansprechpartnerin zur Verfügung.

 

 

Einladung zum Lunch Lehre am 19. April 2017

In zwei Wochen, am 19. April, startet wieder unser Lunch Lehre. Diesmal begrüßen wir als Referenten Herrn Professor Christoph Stampfer vom Lehrstuhl für Experimentalphysik und dem II. Physikalischem Institut. Er wird mit uns über sein Projekt „Phyphox – Physikexperimente mit dem Smartphone, das im Rahmen des Exploratory Teaching Space (ETS) gefördert wird, sprechen. Im Anschluss wird in gewohnt kollegialer Runde zum Lunch geladen.

Wenn Sie also Interesse haben, sich mit Kollegen und Kolleginnen über die neuesten Lehr- und Lernformen sowie didaktischen Konzepte auszutauschen aber nicht die Zeit dafür finden, dann kommen sie zu unserem Lunch Lehre am Mittwoch, den 19.04.2017 von 12.00 – 14.00 Uhr im SuperC RWTH Aachen (6. Etage Ford Saal, Templergraben 57, 52062 Aachen).

Wir freuen uns auf zahlreichen Besuch und einen spannenden Beitrag.

Hier geht es zur Anmeldung.
Der Besuch unserer Veranstaltung ist kostenfrei.

Willkommen im Sommersemester 2017! Das neue ExAcT Programm ist online – jetzt anmelden!

ExAcT wünscht Ihnen einen guten Start ins neue Semester!

Das bewährt – bekannte ExAcT – Seminarprogramm für das kommende Semester ist endlich für alle zur Anmeldung freigeschaltet – und ist dabei jetzt noch vielfältiger durch brandneue Angebote zu aktuellen Themen, die ab sofort den Veranstaltungspool des Centers of Excellence in Academic Teaching der RWTH Aachen bereichern. So rücken zum Beispiel Kompetenzen zu Diversität und Interkulturalität im akademischen Umfeld genauso wie die Gestaltung moderner Lehre im Zuge der fortschreitenden Digitalisierung in den Fokus spezifischer Seminare.

Die Mischung macht’s! Lehre im diversen Hörsaal und Interkulturelle Handlungskompetenz in der Hochschullehre verhelfen Lehrenden zu mehr Souveränität und Sensibilität.

Für studierendenorientierte, lebendige und nachhaltige Lehre stehen die Formate Open Innovation und Kollaboration in der Lehre und Digital Storytelling – Neue Wege der praktischen Wissensvermittlung.

Doch auch klassische „Dauerbrenneraspekte“ in der Lehre sind Gegenstand spannender Seminarformate: Wie fördere ich Engagement und Interesse bei Studierenden? Lernende motivieren – Tipps und Tricks für erfolgreiche Mitarbeit bietet einen Methodenfächer zur erfolgreichen Studierendenmotivation.

Der technische und gesellschaftliche Wandel wiederum fordert von Ingenieurinnen und Ingenieuren mehr und mehr ein hohes Maß an Kreativität und Innovation als Grundlage für die Entwicklung wirkungsvoller Lösungen für Probleme. Deshalb bietet das ExAcT – Partnerprojekt ELLI jetzt mit Kreativität im Labor ein Seminar zur Implementierung von entsprechenden Lehr-und Lernszenarien in das Ingenieursstudium an.

Ab sofort kann sich jede/r lehrende oder lehrinteressierte Mitarbeitende der RWTH über climbr für alle ExAcT – Seminare im Sommersemester 2017 anmelden!

Die Deutsche Gesellschaft der Hochschuldidaktik tagt dieses Jahr zum 46. Mal – wir haben uns umgesehen.

Mit 170 Beiträgen, 10 verschiedenen Tagungsformaten und 6 Themenfeldern drehte sich vom 8. bis 10. März 2017 an der gut besuchten TH Köln alles um das Thema „Prinzip Hochschulentwicklung – Hochschuldidaktik zwischen Profilbildung und Wertefragen“.
Unterstützt wurde die Jahrestagung am Donnerstag durch den Kongress  „Erfolgreich studieren – Was leistet gute Lehre?“ des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft und Forschung sowie dem „Tag für die exzellente Lehre der TH Köln“.

Im Zentrum stehen Fragen zur Profilbildung für die Hochschuldidaktik in enger Verbindung mit und Verantwortung für Hochschulentwicklung. Wofür ist Hochschuldidaktik zuständig? Oder, wie Frau Prof. Dr. Gabi Reimann der Universität Hamburg in Ihrer Keynote am zweiten Tag fragt: Wofür ist Hochschuldidaktik nicht zuständig?

Die Themenfelder Vielfalt, Offenheit, Internationalisierung, Kultur des Ermöglichens, Qualität und Wissenschaftliche Relevanz bilden hierbei sechs Aspekte, die im Profilbildungsprozess von Bedeutung sind. Entlang dieser Themenfelder hangelt sich die 3tägige Tagung und stellt hierbei die Frage, „wie die Hochschuldidaktik zur Profilbildung und Differenzierung der Hochschulen beiträgt bzw. welchen Einfluss die Hochschuldidaktik auf Selbstverständnisse und Werte in der Hochschulentwicklung nehmen kann und soll“ (TH Köln).

Über klassische Formate wie Workshops und Diskurswerkstätten bis hin zu Barcamps oder Hacking Education bietet die Tagung der dghd ein methodisch aber auch inhaltlich abwechslungsreiches Angebot für alle Teilnehmenden. Unser Fokus lag hierbei vor allem auf der Qualifizierung des Lehrpersonals. Zurück kamen wir mit Inputs für abwechslungsreiche Formate, spannende Methoden und neuen Erkenntnissen für die Portfolioarbeit – die Reise nach Köln hat sich sicherlich gelohnt.


Verwendete Quelle: Technische Hochschule Köln, Prof. Dr. Sylvia Heuchemer (Hrsg.), Tagungsprogramm 46. dghd-Jahrestagung 2017 Prinzip Hochschulentwicklung –  Hochschuldidaktik zwischen Profilbildung  und Wertefragen. Kongress Erfolgreich studieren – Was leistet gute Lehre? Technische Hochschule Köln, 2017

Neue Webseite zu digitalen Lehr- und Lernressourcen der Freien Universität Berlin

Die Freie Universität Berlin hat eine neue Webseite zu digitalen Lehr- und Lernressourcen erstellt, die sich vorrangig an Angehörige aber auch weitere Interessierte richtet. Im Fokus der Webseite stehen digitale Lehr- und Lernressourcen, die an oder mit Beteiligung der Freien Universität als Lehrmaterialien konzipiert oder bei Forschungsprojekten entstanden sind, wie beispielsweise Vorlesungsskripte, Lehr-/Lernvideos, Online-Kurse und Vorlesungsaufzeichnungen. Eingeteilt sind die Lehrmaterialien nach Fächern.

Hier geht es zur Webseite.