Verbundprojekt Merlin: Infobroschüre zu OER

Das Verbundprojekt MERLIN (Medical Education Research – Lehrforschung im Netz BW), ein vom BMBF gefördertes Projekt im Rahmen „Qualitätspakt Lehre“, hat eine Infobroschüre zum Thema OER veröffentlicht. Die Broschüre gibt einen Überblick über die Benutzung von OER in der Hochschullehre und zeigt Praxis-Tipps auf und gibt Hinweise zu hilfreichen Ressourcen aus dem Internet. Daneben sind auch Informationen zum Urheberrecht und Creative Commons enthalten. Zur individuellen Weiterverarbeitung und Anpassung wird die Broschüre als PDF-Version unter CC-BY-Lizenz bereitgestellt.

Weitere Informationen zum Projekt gibt es hier.

FNMA veröffentlicht neues Magazin mit dem Fokus „E-Learning-Tools“

In einer zweiten Ausgabe des Magazins des Forum neue Medien in der Lehre Austria (FNMA) liegt der inhaltliche Schwerpunkt auf „E-Learning-Tools“. Dabei werden in unterschiedlichen Artikeln beispielsweise die Vor- und Nachteile von Twitter und der kostenlosen Lernplattform Kahoot vorgestellt. Weiterhin reflektieren die Autoren und Autorinnen anhand von Erfahrungen den Einsatz von verschiedenen E-Learning-Tools und bewerten diese. Das Magazin ist kostenfrei und steht auf der Webseite des FNM Austria zum Download bereit.

Ein Call für die nächste Ausgabe mit dem Themenschwerpunkt „Good-Practice-Beispiele“ endet am 21. September 2017.

Weitere Informationen sind auf der Webseite des FNM Austria zu finden.

Journal Bildung für Europa: Digitale Bildung – Chance oder Herausforderung

Digitale Bildung – Chance oder Herausforderung ist der Titel der 25. Ausgabe des Journal „Bildung für Europa „.Was die Digitalisierung für die Bildung bedeutet und welche Wirkung digitale Angebote auf die Art des Lernens und Lehrens haben stehen im Fokus der Diskussion der aktuellen Ausgabe. Dabei stellt der Mediendidaktiker Prof. Dr. Michael Kerres von der Universität Duisburg-Essen fest, dass digitale Medien nicht die ultimative Lösung zur Innovation von Lehren und Lernen sind, aber viel Potenzial bieten, um neue Lehr- und Lernarrangements zu gestalten. Außerdem fordert Prof. Dr. Josef Schrader vom Deutschen Institut für Erwachsenenbildung eine angepasste Didaktik.

Weitere Themen der Ausgabe sind zudem Informationen über die im Juni 2016 von der EU-Kommission vorgelegte „Neuen europäische Agenda für Kompetenzen“ und das Erwachsenenbildungsprojekt „TLC Pack“.

Das Journal steht online als PDF zum Download bereit.

Qualifizierung, Vernetzung und Forschung – Das Center of Excellence in Academic Teaching (ExAcT) startet mit neuen Angeboten in die zweite Phase!

logo_exact_cmykAufbauend auf den steigenden Nachfragen und sehr guten Bewertungen unserer Teilnehmenden geht ExAcT im Oktober in die zweite Förderphase: Bewährtes bleibt und wird kontinuierlich weiterentwickelt – Neues kommt! Dabei wird der besondere Fokus auf individuelle Qualifizierungswünsche und -perspektiven gerichtet.

Mit über 1200 Teilnehmenden, 140 Seminaren an 170 Seminartagen und 40 verschiedenen Seminarformaten pro Jahr endete die erste Förderphase des Projekts ExAcT im September 2016. Individuelle Lehrprojekte wurden entwickelt und fest etabliert, fast 50 Lehrportfolios erfolgreich abgeschlossen und mehr als 40 Zertifikate vergeben.

Seit Projektstart im Oktober 2011 haben sich über 4000 Lehrende aller Fakultäten der RWTH Aachen University mit großem Erfolg weitergebildet, qualifiziert und vernetzt, um die Lehre an unserer Hochschule „exzellenter“ zu gestalten.

ExAcT stellt für alle Mitarbeitenden der RWTH Aachen University im Rahmen der Weiterbildungsangebote zwei brandneue, spannende Seminare zur abwechslungsreichen und effektiven Lehre bereit: „Storytelling“ und „Professionelle Foliengestaltung im wissenschaftlichen Kontext“ bereichern ab sofort das vielseitige Seminarangebot.

Zusätzlich zum bewährten Zertifikatsprogramm besteht für Lehrende nun die Möglichkeit, sich im Rahmen der Schwerpunkt-Qualifizierungen zu einem ganz bestimmten Themengebiet durch Seminare, Workshops sowie individuelle Beratung gezielt weiterzubilden und hierzu einen Nachweis zu erwerben.

Außerdem bietet ExAcT schon bald ein 360° Feedback – Empfehlungsverfahren zur Unterstützung der individuellen Kompetenzentwicklung für alle Lehrenden der Hochschule, bei der die Lehrperson selbst entscheidet, auf welcher Basis die Empfehlung ausgesprochen wird.

Weil man niemals auslernt, präsentiert ExAcT exklusiv für ProfessorInnen mit dem Programm „Prof-essionell in die Lehre: Das Rundum-Sorglos Paket für Professorinnen und Professoren“ die optimale Unterstützung bei den Aufgaben der fortgeschrittenen Lehrperson. Teilnehmende erhalten die Möglichkeit, sich mit Gleichgesinnten zu vernetzen, auszutauschen und im Rahmen einer zweitägigen Veranstaltung ihr Wissen zu systematisieren, weiterzugeben und Neues zu lernen. Neben Input zu aktuellen Themen und bewährten Inhalten rund um die Lehre stellen eine Reihe von ReferentInnen ihre RWTH Best Practices vor.

Das ExAcT Team freut sich, gemeinsam mit Ihnen in die zweite Runde zu starten!

Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne jederzeit telefonisch (0241 80-99111) oder per Mail unter info@exact.rwth-aachen.de zur Verfügung.

Synergie: Neues Fachmagazin für Digitalisierung in der Lehre

Deutsche Universitäten: geringe Vorbereitung auf die digitale Arbeitswelt

Universitäten müssen sich in Zukunft mehr an der technisch anspruchsvollen Berufswelt orientierten, so lautet das Fazit einer aktuellen Studie des Stiftverbandes und des Beratungsunternehmens McKinsey innerhalb des Hochschul-Bildungs-Report. Zu wenig wird seitens den Universitäten auf die Digitalisierung und den daraus folgenden Veränderungen eingegangen, denn „die Digitalisierung verändert nun auch technikferne und damit zunehmend akademische Berufe“, erläuterte McKinsey-Seniorpartner Jürgen Schröder die Ergebnisse.

Der seit 2013 jährlich erscheinende Report bezieht sich dabei auf eine repräsentative Umfrage unter 300 Unternehmen in Deutschland, von denen 75 Prozent davon ausgehen, dass zukünftig sogar einfache Verwaltungstätigkeiten automatisiert werden und sogar 39 Prozent rechnen mit einem Wegfall akademischer Berufe und folglich deren Ersatz durch Maschinen. Kritisiert wird im Besonderen, dass deutsche Hochschulen die „Akademiker nicht ausreichend auf die Arbeitswelt 4.0“ vorbereiten, so der stellvertretende Generalsekretär des Stiftverbandes. Vorrangig sollten die Hochschulen ihren Studierenden mehr Wahlmöglichkeiten für individuelle Schwerpunktsetzung aber auch Beratung sowie Flexibilität bei der Wahl der Lernorte ermöglichen. Aber auch die Didaktik müsse sich an die Anforderungen der Arbeitswelt 4.0 anpassen.

Insgesamt untersucht der Hochschul-Bildungs-Index sechs Handlungsfelder: chancengerechte Bildung, beruflich-akademische Bildung, quartäre Bildung, internationale Bildung, Lehrer-Bildung und MINT-Bildung.

Weitere Informationen zum Report stehen hier zur Verfügung.

Veranstaltungshinweis: Online-Podium zu Digitalen Lernszenarien an Hochschulen

Am 14. März 2016 um 14 Uhr lädt das Hochschulforum Digitalisierung (HFD) in Kooperation mit e-teaching.org zum Online-Podium mit dem Thema Digitale Lernszenarien an Hochschulen ein. Dabei werden zunächst Studienergebnisse des HFD zu diesem Themenbereich durch Prof. Wannemacher vorgestellt. In der Studien, von der wir bereits berichteten, wurden 188 internationale Fallstudien ausgewertet und zu acht Lernszenarien zusammengefasst. Im Anschluss daran hat das Autorenteam spezielle Handlungsoptionen für Hochschulen abgeleitet, um so Möglichkeiten aufzuzeigen, wie bestimmte Zielgruppen neu zu erschließen sind, die Lehre weiterentwickelt werden kann oder Lernformate sinnvoll umgesetzt und genutzt werden können.

Im Anschluss diskutieren Prof. Dr. Heribert Nacken (RWTH Aachen), Prof. Wannemacher und  Prof. Dr. Peter Baumgartner (Donau-Universität Krems) über die Ergebnisse und deren Nutzen bei der Gestaltung der Lehre mit digitalen Medien. Der Login zum Online-Podium ist ab 13:45 geöffnet. Für alle Interessenten, die an dem Online-Event nicht teilnehmen können, wird eine Aufzeichnung zum Abruf zur Verfügung gestellt.

Ein Nutzen von Vorlesungsaufzeichnungen?

Die Lehrveranstaltungen sind überfüllt, immer mehr Studienanfänger drängen an die Universitäten. Dies sind nur einige Gründe für den Trend zur Vorlesungsaufzeichnung. Aber wie und warum nutzen Studierende Vorlesungsaufzeichnungen. Die E-Learning-Einrichtung der Goethe-Universität Frankfurt, studiumdigitale, hat sich mit dieser zentralen Frage beschäftigt und die Ergebnisse im Rahmen des e-teaching.org-Online-Events präsentiert.

Neben der Frage nach dem Nutzen wurden ebenfalls Unterstützungsangebote zur Erstellung von E-Lectures, die sich an der Goethe-Universität Frankfurt bewährt haben, untersucht, um ein Nutzungsmuster zu identifizieren. Mit Hilfe von Befragungen ist man zu dem Ergebnis gekommen, dass die E-Lectures vor allem als ergänzendes Lernmaterial genutzt werden und im Besonderen Studierende, die auf Grund unterschiedlicher Umstände nicht an der Vorlesung teilnehmen können, Vorlesungsaufzeichnungen nutzen.

Diese Ergebnisse wurden im e-teaching.org-Online-Event von Dr. Alexander Tillmann und Jana Niemeyer vorgestellt. Diese kamen zu dem Fazit, dass Vorlesungsaufzeichnungen Hilfestellung für ein flexibleres und individuell gestaltbares Studium geben können.

Alle bereitgestellten Materialien, wie die Aufzeichnung der Veranstaltung oder die Folien der Referentinnen und Referenten sind auf e-teaching.org zur Verfügung gestellt.

Symposium „Digitale Trends 2025 – Entwicklungen in der akademischen Bildung“

ZML-Header_2015Am 15. Oktober 2015 in der Zeit von 10.00 bis 17.15 Uhr veranstaltet das Zentrum für Mediales Lernen (ZML) am Karlsruher Institut für Technologie ein eintägiges Symposium zum Thema „Digitale Trends“. In Kooperation mit der Universität Stuttgart führt das ZML derzeit eine Studie zu relevanten Themen medialen Lehrens und Lernens in der akademischen Bildung durch, die im Herbst 2015 abgeschlossen sein wird. Im Laufe des Symposiums werden die bisherigen Ergebnisse der Studie präsentiert und Entwicklungstrends von digitalen/medialen Anwendung im Hochschulkontext thematisiert. Dabei sind verschiedene Referenten, die über ihre Erfahrungen in der medialen akademischen Bildung berichten, zu Gast. Unter anderem Wolfram Barodte, der die Videoproduktion an der RWTH Aachen leitet und im  Bereich Medien für die Lehre an der RWTH Aachen tätig ist.

Eingeladen sind alle MitarbeiterInnen an Hochschulen und ebenso alle, dich sich für digitale Entwicklung im akademischen Umfeld interessieren. Für die Teilnahme am Symposium ist eine Anmeldung erforderlich.

Zur Anmeldung
Informationen zum Programm

Konzepte und Beispiele guter Praxis aus Studium und Lehre

Eine Dokumentation von Beispielen guter Praxis bei der Entwicklung von Studium und Lehre ist diese Woche im Verbundprojekt „Heterogenität als Qualitätsherausforderung für Lehre und Studium“ (HET LSA) erschienen.

In der Dokumentation werden verschiedene Projekte präsentiert, die Beispiele und Ansätze aus Studium und Lehre darstellen. Sie sollen als eine Art Antwort auf die immer mehr steigende Heterogenität der Studierenden an den Hochschulen in Sachsen-Anhalt dienen. Zwar wurde diese Dokumentation in Hinblick auf eine geographische Problemstellung (Sachsen-Anhalt) veröffentlicht, dennoch sind die vorgestellten Projekte insbesondere interessant, da es sich um allgemeine Best-Practice-Beispiele handelt, die auch im weiteren Sinne übertragbar sind.

Lehrende und Hochschulpraktiker berichten in der online verfügbaren Broschüre über Projekte und gute Lehre. Dabei geben diese Tipps sowie Hinweise wie beispielsweise Maßnahmen zur Professionalisierung von Lehre und Studienberatung oder auch die Verbesserung der Studieneingangsphase. Die Dokumentation stellt Berichte aus 8 Themenschwerpunkte dar:

  • Professionalisierung der Lehre
  • Curriculare Optimierung in der Studieneingangsphase
  • Beratung von Studierenden und Studieninteressierten
  • Tutoring/Mentoring
  • E-Learning
  • Studium International
  • MINT
  • Hochschulforschung

Der Bericht ist als PDF online zur Verfügung gestellt.