„Wegweiser Digitale Lehre“ beantwortet konkrete Fragen aus dem Lehralltag

Der „Wegweiser Digitale Lehre„, eine Beitragsreihe der E-Learning-Arbeitsgruppe der Technischen Universität Darmstadt, beantwortet konkrete Fragen aus dem Lehralltag. Der aktuelle Beitrag der Reihe beschäftigt sich mit der Frage rund um digitale Sprechstunden. Ausgehend von einer großen Anzahl Studierender, die eine Vielzahl von Sprechstundenterminen benötigen und oftmals mit ähnlichen Fragen kommen, klärt die Arbeitsgruppe auf, wie mit solchen Herausforderungen erfolgreich umgegangen werden kann.

Zum „Wegweiser Digitale Lehre“ geht’s hier lang.

Veranstaltungshinweis: Strategieworkshop „zum Anstoßen des digitalen Wandels in der Hochschullehre“ des Hochschulforum Digitalisierung

Das Hochschulforum Digitalisierung veranstaltet am 20. März einen Workshop in Berlin zum Anstoßen des digitalen Wandels in der Hochschullehre. Der Workshop richtet sich an Mitarbeiter in der Hochschule, die in der strategischen Weiterentwicklung der Hochschullehre im digitalen Zeitalter am Anfang stehen. Dies sind insbesondere Personen, die mit strategischen Entwicklungsaufgaben in der Lehre betraut sind, wie Hochschulleitungen, Studiendekane oder Leiter von Arbeitsgruppen im Bereich des digitalen Lernens sowie Medien- und Didaktikzentren.

In interaktiven Formaten tauschen sich 30 Teilnehmende zu strategischen Profilbildungsoptionen, Kommunikationsprozessen und Strukturformaten aus.

Informationen zur Veranstaltung und zum Programmablauf sind auf der Webseite des Hochschulforums Digitalisierung zu finden.

ExAcT Lunch Lehre: Studentische Partizipation durch Entgrenzung der Lernorte

Das zunehmende Voranschreiten digitaler Medien und die Nutzung im Kontext Lehre führt gezwungenermaßen immer wieder zu Problemstellungen. Wie kann studentische Partizipation und Engagement auch vor dem Hintergrund der Digitalisierung mehr gefördert und gefordert werden.

Angesichts dieser Thematik freuten wir uns auf Professor Kerstin Mayrberger von der Universität Hamburg, die mit uns über partizipative Medienkultur und die Verantwortung der Hochschulen gesprochen hat. Anhand von sechs Fallanalysen hat sie am Beispiel von Social Media Partizipation gemessen und festgestellt, dass ein Bedingungsfaktor für gelungene Partizipation ein Raum ist, in dem Studierende integriert und wirklich gehört werden. Dies führt zu besseren Lernleistungen als eine häufige Nutzung digitaler Medien.

Im Anschluss Gab Frau Mayrberger noch einen Einblick in das Universitätskolleg Hamburg, einem Innovationslabor und einer Kommunikationsplattform, in der Studierende miteingebunden werden, um somit studentisches Engagement über den curricularen Rahmen hinaus zu fördern.

Im Anschluss an die Präsentation wurden in gewohnter Atmosphäre Nachfragen beantwortet und den Teilnehmern des ExAcT Qualifizierungsprogramms Zertifikate durch den Prorektor für Lehre, Herrn Professor Dr. Aloys Krieg, feierlich überreicht und zum Austausch beim gemeinsamen Lunch geladen.

Der nächste Lunch Lehre findet am 14. März 2018 von 12.00 – 14.00 Uhr im SuperC (Ford Saal) statt. Dieses Mal begrüßen wir Laura Lidija Lenz vom Zentrum für Lern- und Wissensmanagement (ZLW) der RWTH Aachen. Wir freuen uns auf einen spannenden Beitrag.

Veranstaltungsreihe fnma Talks startet im Dezember

Die Veranstaltungsreihe Talks des „Forum Neue Medien in der Lehre Austria“ (fnma) startet im Dezember eine Veranstaltungsreihe zu digitaler Hochschuldidaktik. Dabei sollen in 15-minütigen E-Didaktik-Lectures ein Wissensinput gegeben werden, der durch einstündige Webinare wieder aufgegriffen wird. Dabei stehen insbesondere aktuelle Trends rund um die Themenfelder Blended Learning und Digitalisierung im Vordergrund.

Zielgruppen der fnma Talks sind vor allem Lehrende und Interessierte an Universitäten, Fachhochschulen und Pädagogischen Hochschulen. Die erste Lecture findet am 12. Dezember zum Thema „Peer Instruction“ statt und wird von Eric Mazur (Professor für Physics and Applied Physics an der Harvard University) gehalten.

Die Teilnahme an den fnma Talks ist kostenfrei und auch ohne vorherige Anmeldung möglich. Aufzeichnungen der Reihe stehen fnma-Mitgliedern zur Verfügung.

 

Verbundprojekt Merlin: Infobroschüre zu OER

Das Verbundprojekt MERLIN (Medical Education Research – Lehrforschung im Netz BW), ein vom BMBF gefördertes Projekt im Rahmen „Qualitätspakt Lehre“, hat eine Infobroschüre zum Thema OER veröffentlicht. Die Broschüre gibt einen Überblick über die Benutzung von OER in der Hochschullehre und zeigt Praxis-Tipps auf und gibt Hinweise zu hilfreichen Ressourcen aus dem Internet. Daneben sind auch Informationen zum Urheberrecht und Creative Commons enthalten. Zur individuellen Weiterverarbeitung und Anpassung wird die Broschüre als PDF-Version unter CC-BY-Lizenz bereitgestellt.

Weitere Informationen zum Projekt gibt es hier.

Einladung zum ExAcT Lunch Lehre am 18. Oktober 2017

Der nächste Lunch Lehre steht vor der Tür. Am 18. Oktober begrüßen wir Dipl.-Ing. Jan Dirk van der Woerd von der RWTH Aachen University.

Hier geht’s zur Anmeldung.

ExAcT Lunch Lehre: Online Experimentieren, Live Erleben – Remote-Labore in den Ingenieurwissenschaften.

Die erste Generation, die in den 90ern online gegangen ist hat die Universität größtenteils durchlaufen. Mittlerweile sind auch die letzten Digital Natives im akademischen Umfeld angekommen und die nächste Generation, „Generation Z“ oder Technoholics, wartet schon darauf bald ein Studium aufnehmen zu können. Darauf haben und müssen sich die Universitäten einstellen und ebenso daran anpassen. Doch das Bedarf einen gewissen Willen zur Veränderung. Betrachtet man die historische Entwicklung von Vorlesungen, so zeichnet sich doch ein auch heute noch ein paralleles Bild ab: früher wie heute steht der Dozent vorne und „liest“ den Studierenden Inhalte vor. Dabei ist es gerade im ingenieurswissenschaftlichen Feld wichtig die Theorie mit der Praxis zu verknüpfen, zu vergleichen und schließlich zu einem besseren Verständnis von Prozessen beizutragen. Bei der Ausgestaltung können sogenannte Remote-Labore und virtuelle Lernwelten, wie sie im Projekt ELLI (Exzellentes Lernen und Lehren in den Ingenieurwissenschaften) entwickelt wurden, helfen.

Vor diesem Hintergrund stellte der heutige Referent Dipl.-Ing. Tobias Ortelt die Remote-Labore im Rahmen des Projekts ELLI vor. Das Projekt, das nun in der zweiten Förderphase vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Qualitätspakt Lehre gefördert wird, ist ein Verbundprojekt der RWTH Aachen University, der Technischen Universität Dortmund und der Ruhr-Universität Bochum. An allen drei Standorten sind solche Remote-Labore vorzufinden, der Fokus heute lag aber auf den Laboren der TU Dortmund. Remote-Labore ermöglichen Studierenden das Lernen im Labor und helfen unterschiedliche fachbezogene und -fachübergreifende Kompetenzen zu generieren. Dabei können die Studierenden von überall auf der Welt Versuche in einem eigens dafür entwickelten Labor durchführen, wo durch Live-Bilder und Live-Messdaten gemeinsames Lernen gefördert wird (aktiver Tester, passive Zuschauer) und sich die direkte praktische Anwendung der Theorie bequem von zuhause aus überprüfen lässt. In der weiteren Förderphase sind neue Experimente und Maschinen geplant. Beispielsweise Virtuell Reality Labore, in denen Studierende Maschinen selbst steuern und die Fertigung vollkommen einsehbar miterleben können.

Im Anschluss an die Präsentation wurden in gewohnter Atmosphäre Nachfragen beantwortet und den Teilnehmern des ExAcT Qualifizierungsprogramms Zertifikate durch den Prorektor für Lehre, Herrn Professor Dr. Aloys Krieg, feierlich überreicht und zum Austausch beim gemeinsamen Lunch geladen.

Der nächste Lunch Lehre findet am 18. Oktober von 12.00 – 14.00 Uhr im SuperC (Ford Saal) statt. Dieses Mal begrüßen wir Jan-Dirk van der Woerd vom Lehrstuhl und Institut für Massivbau und stellt sein ETS-Projekt „ArchitekTouren“ vor. Wir freuen uns auf einen spannenden Beitrag.

Pearson veröffentlicht Learning Design Principles: Erfolgsfaktoren für digitale Lehrangebote

Um die Qualität von digitalen Lehr- und Lernangeboten zu optimieren hat der Bildungsdienstleister Pearson Learning Design Principles zur Verfügung gestellt- Dabei wurden 46 Learning Design Principles formuliert, veröffentlicht und für alle Interessierten frei zugänglich gemacht. Das Ziel dieser Learning Design Principles ist bei der Entwicklung von E-Learning Angeboten zu unterstützen und als Grundlage für Autoren, Usability-Experten, Grafiker und Didaktiker zu fungieren. Aus Vorlagen und Empfehlungen zusammengesetzt umfassen die Learning Principles Bereiche wie Grundlagen in Strukturierung, Ziele und Auswertung, Lehr- und Lernumgebungen, digitale Lehre sowie gemeinschaftliches Lernen und Lernprozesse und Methoden.

Nähere Informationen sind auf der Webseite zu finden.