Noch bis zum 15. Oktober: Ausschreibung der Reinhard Frank-Stiftung und des Stiftverbands

Experten aus Hochschule, Zivilgesellschaft und Unternehmen können sich noch bis zum 15. Oktober für das „Digital Learning Transfer Fellowship“ bewerben und Ideen und Einsätze zu der Frage  „Wie kann der Transfer digitaler Technologien in die Hochschullehre gefördert werden?“ vorschlagen. Ziel und Schwerpunkt der Förderung ist, die Chancen und Herausforderungen kommender technologischer Innovationen für die deutsche Hochschullehre darzulegen und die Herausforderungen eines Mentalitäts- und Kulturwandels an deutschen Hochschulen näher zu beleuchten.

Weitere wichtige Daten:

15. Oktober 2017 Bewerbungsschluss
Oktober/November 2017 Auswahl der Fellows
11. Dezember 2017 Gemeinsamer Auftaktworkshop
11. Juni 2018 Fellowtreffen
Sommer 2018 Öffentliche Veranstaltung zu Innovationskulturen an Hochschulen
September 2018 Präsentation der Ergebnisse auf der Strategiekonferenz des Hochschuforums Digitalisierung

Ausführliche Informationen finden Sie hier.

FNMA veröffentlicht neues Magazin mit dem Fokus „E-Learning-Tools“

In einer zweiten Ausgabe des Magazins des Forum neue Medien in der Lehre Austria (FNMA) liegt der inhaltliche Schwerpunkt auf „E-Learning-Tools“. Dabei werden in unterschiedlichen Artikeln beispielsweise die Vor- und Nachteile von Twitter und der kostenlosen Lernplattform Kahoot vorgestellt. Weiterhin reflektieren die Autoren und Autorinnen anhand von Erfahrungen den Einsatz von verschiedenen E-Learning-Tools und bewerten diese. Das Magazin ist kostenfrei und steht auf der Webseite des FNM Austria zum Download bereit.

Ein Call für die nächste Ausgabe mit dem Themenschwerpunkt „Good-Practice-Beispiele“ endet am 21. September 2017.

Weitere Informationen sind auf der Webseite des FNM Austria zu finden.

ZFHE Call for Papers zu „Evidenzorientierte Qualitätsentwicklung in der Hochschullehre“

Zum Themenheft (Erscheinungstermin März 2018) ruft die Zeitschrift für Hochschulentwicklung (ZFHE) zur Beitragseinreichung zum Thema „Evidenzorientierte Qualitätsentwicklung in der Hochschullehre: Chancen, Herausforderungen und Grenzen“ auf. Ziel des Themenheftes ist es, eine kritische Diskussion anzuregen:

Worin liegen die Chancen, Herausforderungen aber auch Grenzen einer evidenzorientierten Qualitätsentwicklung von hochschulischer Lehre?

  • Welche Auffassung(en) von Qualität in der Hochschullehre liegen den aktuellen Bestrebungen zu deren Weiterentwicklung und Beforschung zugrunde? Welche Faktoren werden bei der Definition von „guter“ Lehre berücksichtigt?
  • Wie kann eine evidenzorientierte Qualitätsentwicklung unter Berücksichtigung der großen Vielfalt hochschulischer Lehr-Lern-Umwelten realisiert werden? Inwieweit sind Ergebnisse über Kontexte übertragbar, beachtet man beispielsweise institutionelle, disziplinäre, curriculare, lehrveranstaltungs- sowie professionsspezifische Besonderheiten? Wie können die Erkenntnisse aus der empirischen Forschung in die Praxis übertragen werden (Theorie-Praxis-Transfer) und zu „guter“ Hochschullehre führen?
  • Wie kann eine verlässliche empirische Evidenz mit dem Ziel der Qualitätsentwicklung in der Hochschullehre erzielt werden? Welche methodischen Grundstandards müssen erfüllt sein? Worin könnten mögliche forschungspraktische Einschränkungen liegen, die es erschweren, diese Standards zu erreichen? Welche Lösungsansätze gibt es?
  • Wie kann das Interesse der Dozierenden, ihre Professionalität evidenzorientiert weiterzuentwickeln, geweckt werden? Wie kann demnach theorie- und evidenzorientierte Reflexionsbereitschaft – im Sinne eines „reflective practitioner“ (SCHÖN, 1983) – gefördert werden? Welchen Beitrag kann in diesem Zusammenhang das Konzept der „Scholarship of Teaching and Learning“ (z. B. HUTCHINGS, HUBER & CICCIONE, 2011) leisten?
  • Welche Bedeutung hat empirische Evidenz über die Qualität von Hochschullehre für Programmverantwortliche und Entscheidungsträger/innen?

Folgende Beitragsformen sind für das Heft vorgesehen:

Wir laden für das Themenheft folgende Beitragsformen ein:

  • Theoretische bzw. konzeptionelle Beiträge (inklusive Reviews und Metaanalysen): Sie befassen sich kritisch theoretisch und konzeptionell mit der Thematik bzw. mit ausgewählten Subfragestellungen des Themas. Auch methodisch orientierte Beiträge sind unter dieser Rubrik willkommen.
  • Empirische Originalbeiträge: Sie berichten von einem von Ihnen durchgeführten Forschungsprojekt, das empirische Evidenz zur Entwicklung der Lehr-Lernqualität an der Hochschule liefert. Sie beschreiben den theoretischen Hintergrund, die Methode und die zentralen Befunde und diskutieren im Anschluss daran kritisch die Bedeutung (Chancen, Herausforderungen, Grenzen) Ihrer Studie für die evidenzorientierte Qualitätsentwicklung in „der“ Hochschullehre. Bitte führen Sie auch hochschuldidaktische (praktische) Implikationen an.
    Die Diskussion der Möglichkeiten und Grenzen der Evidenzorientierung sowie der Transfer Ihrer Ergebnisse auf die hochschulische Lehr-Lernpraxis sind uns in dieser Rubrik besonders wichtig.
    Eingereicht werden können quantitative, qualitative wie auch Mixed-Methods- oder Multi-Methods-Studien.
  • Werkstattberichte: Sie berichten von Praxiserfahrungen. Im Besonderen sind Arbeiten willkommen, die sich der Erforschung der eigenen Lehre widmen (Scholarship-of-Teaching-and-Learning-Projekte). Ähnlich wie bei den empirischen Originalbeiträgen ist auch hier die kritische Diskussion wichtig, z. B.: Inwieweit hat Ihnen die erfasste empirische Evidenz geholfen, Ihre eigene Lehrpraxis weiterzuentwickeln? Können die Ergebnisse auf andere Kontexte übertragen werden? Welche methodischen Einschränkungen gehen mit Ihrer Untersuchung/Ihrem Projekt einher? usw.

Zeitplan
15.
März 2017: Einreichung des Abstracts: Bitte senden Sie das Abstract an gerda.hagenauer@edu.unibe.ch.

31. März 2017: Feedback und Einladung zur vollständigen Manuskripteinreichung: Sie erhalten Rückmeldung, ob sich die Thematik für die Special Issue grundsätzlich eignet. Sollte dies der Fall sein, so wird eine Einladung zur vollständigen Manuskripteinreichung ausgesprochen.

31. Juli 2017: Einreichung des vollständigen Beitrags: Bitte laden Sie Ihren Beitrag im ZFHE-Journalsystem unter der entsprechenden Rubrik (Wis-senschaftlicher Beitrag, Werkstattbericht) der Ausgabe 13/1 in anonymisierter Form hoch. Bitte registrieren Sie sich als „Autor/in“ im System. Bitte verwenden Sie das entsprechende Template zur Formatierung Ihres Manuskripts!

31. Oktober 2017 – Rückmeldung/Reviews: Die Beiträge werden im Double-Blind-Reviewverfahren an zwei Gutachter/innen gesandt. Sie erhalten bis spätestens Ende Oktober 2017 den Rückmeldebrief zugestellt.

15. Dezember 2017: Deadline für die Überarbeitung: Bitte reichen Sie den überarbeiteten Beitrag im System ein. Die Herausgeber/innen entscheiden über die Veröffentlichung auf Basis des überarbeiteten Textes.

Der Call ist online hier verfügbar.

Online Educa Berlin – Call for Proposals

online_educa_berlinUnter dem Motto “Shaping the future of learning” findet am 2. – 4. Dezember 2015 die internationale Bildungskonferenz Educa in Berlin statt.

Bis zum 1. Juni können Proposals zu den verschiedenen Beitrags- und Präsentationsformen eingereicht werden.

Dabei werden eine Reihe von Themen behandelt, wie beispielsweise:

  • Knowledge management and (social) networking tools
  • New instructional practices: pedagogy, andragogy and didactics: for blended, flipped, immersive, gamified, social, mobile, immersive and more
  • Accrediting and applying competency-based learning, badges and credits und viele mehr…