Vernetzung

Lunch Lehre (Präsenz)

Gewinnen Sie bei unserem Lunch Lehre Einblick in innovative Lehrprojekte und teilen Sie anschließend Ihre Eindrücke und Erfahrungen mit Gleichgesinnten bei einem kurzen Lunch in entspannter Atmosphäre.
Bitte beachten Sie, aktuell planen wir den Lunch Lehre im Präsenzformat. Sollte eine Durchführung in Präsenz aufgrund der Regelungen rund um das Corona-Virus dies nicht zulassen, werden wir frühzeitig darüber Bescheid geben und über die alternative Durchführung per Zoom informieren.
Anstehender Termin:
Wir freuen uns auf unseren ExAcT Lunch Lehre am 30.11.2022 mit Prof. Dr. Sonja Herres-Pawlis zum Thema "Inverted Classroom mit integriertem Forschungsdatenmanagement am Beispiel der Mastervorlesung „Nachhaltige koordinative Polymerisationskatalyse”". Erhalten Sie einen Einblick in die im Rahmen eines ETS-Projektes umgestaltete Vorlesung.

Die Vorlesung „Nachhaltige koordinative Polymerisationskatalyse” war bisher eine Tafel-/Powerpoint-Vorlesung mit Übungselementen. Anhand von Fallstudien wurden Inhalte und Kompetenzen zur Polymerisationskatalyse vermittelt.

Im Rahmen des ETS Projektes wurde die Vorlesung umgestaltet, um die Studierenden stärker zu aktivieren und in ihrer Fähigkeit zum Selbstlernen zu unterstützten. Die Studierenden sollen sich Hintergrundwissen zu den Fallstudien selbstständig aneignen (unterstützt durch Video-Lerneinheiten und Begleitmaterialien), so dass die Zeit im Hörsaal besser für wissenschaftliche Diskussionen zum Design der Studien und die neuen Einsichten genutzt werden kann. Da nicht alle Fallstudien perfekt sind, kann so auch der kritischen Diskussion zu evtl. fehlenden Messungen mehr Raum gegeben werden. Dabei erarbeiten die Studierenden auch potentielle Klausurfragen und erörtern Lösungen. So werden sie vollumfänglich im Lehr-Lern-Prozess aktiviert. Als komplett innovatives Element ist geplant, den Studierenden Forschungsdatenmanagement anhand der Fallstudien zu vermitteln. Sie sollen selbst erarbeiten, welche Daten man wie strukturiert ablegen sollte, um den Regeln guter wissenschaftlicher Praxis zu entsprechen. Diese Metakompetenz können sie dann ganz konkret in ihren Forschungspraktika, der Masterarbeit und auch Doktorarbeit und dem späteren Berufsleben anwenden. Gerade in der Chemie ist Forschungsdatenmanagement ein weites Feld, weil so viele verschiedene Methoden eingesetzt werden, die sehr unterschiedliche Daten und Datenmengen produzieren. Die Data Literacy ist eine Metakompetenz, die Studierende am einfachsten anhand von fachspezifischen Beispielen lernen und erproben können.

Wir freuen uns auf einen spannenden Vortrag und Ihren Besuch! Zur Anmeldung

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